Abdichtungsarbeiten bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit

Die Funktionstüchtigkeit von Bauwerksabdichtungen aus kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (PMBC) ist auch davon abhängig, wie gut der aufgetragene Werkstoff durchgetrocknet ist, bevor die Wasserbelastung erfolgt. Besonders in der kühlen und feuchten Jahreszeit muss daher auf den Einfluss der Witterung auf den Abdichtungswerkstoff und die abzudichtenden Bauteile geachtet werden. Dies ist bei allen Arbeitsschritten, von der Untergrundbeurteilung bis zum Verfüllprozess wichtig!

Einfach & sicher zum Ziel

  1. 1. In den Wintermonaten liegen die Untergrundtemperaturen oft unter 0°C. Gefrorene Untergründe sind für Bitumenmassen, Dichtungsschlämmen und Mörtelsysteme ungeeignet. Die Untergrundtrocknung ist dann durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen.

  2. 2. Durch starke Regenfälle sind Untergründe oft stark durchfeuchtet. Abdichtungen können sich auf dem Untergrund nicht verkrallen. Zudem wird die Durchtrocknung verzögert. Durch Frosteinwirkung kann es  zu Abplatzungen kommen.

  3. 3. Auch durch rückwärtig einwirkendes Wasser können Schäden auftreten. Daher sollten Kellerabdichtungen vor rückwärtiger Wasserbelastung geschützt werden. Hierzu eignet sich besonders der schnellabbindende, wasserundurchlässige Hohlkehlenmörtel webertec 933.

  4. 4. 2-komp. Bitumendickbeschichtungen trocknen, insbesondere in der kalten Jahreszeit, deutlich schneller als 1 komponentige Systeme. Dadurch sind 2 komponentige Abdichtungen, wie z. B. webertec Superflex 10  im Winter deutlich besser geeignet.

  5. 5.Wer bei der Durchtrocknung keine Kompromisse machen will, sollte webertec Superflex D 24 einsetzen, denn webertec Superflex D 24 trocknet bei Temperaturen von mind. 1°C innerhalb von 24 Stunden sicher durch.