Wichtigkeit der Sockelabdichtung und Unterscheidung der Ausführungen

Zur Basis eines dauerhaft trockenen Baukörpers gehört auch der ␍dauerhaft abgedichtete Sockelbereich. Der Sockel ist hochbelastet durch Temperaturschwankungen, Spritzwasser, Salze und Frost-/Tauwechsel. Ferner muss hier ein lückenloser Übergang von Perimeterdämmung zur wärmegedämmten Fassade geschaffen werden. Um eine homogene Abdichtung herzustellen und Spätschäden vorzubeugen ist es deshalb entscheidend wie die Fassade ausgeführt wird. Handelt es sich um Sichtmauerwerk, eine Putzfassade oder ein WDVS- System. Ferner ist die Höhenangabe der Geländeroberkante erforderlich, um die Abdichtungshorizonte definieren zu können. Je nach Art der Fassade können im Sockelbereich Abdichtungen aus Reaktivabdichtung, flexiblen Dichtungsschlämmen bzw. Bitumendickbeschichtungen ausgeführt werden.

Einfach & sicher zum Ziel

  1. 1. Detaildarstellung des Sockels bei Anschluss an ein Wärmedämmverbundsystem.

  2. 2. Detaildarstellung des Sockels mit anschließendem Sockelputz.

  3. 3. Detaildarstellung des Sockels bei zweischaliger Bauweise mit Verblendmauerwerk und Z- Dichtung.

  4. 4. Anfasen der Außenecke der Stahlbetondecke im Fall von mehrschaligem Mauerwerk mit anschließender Z- Dichtung.
     

  5. 5. Ist beim Sockel eine Innencke vorhanden, z.B. bei mehrschaligen Wandaufbauten, muss auf den vorbereiteten Untergrund zuerst eine mineralische Mörtelkehle mit webertec 933 eingebaut werden. Auf dem mattfeuchten Untergrund wird der Mörtel schlämmfähig aufgetragen. Frisch in Frisch wird der Kehlmörtel aufgebracht und mit dem Hohlkehlenschlitten egalisiert.

  6. 6. Bei Anschluss des Sockels an ein WDV- System erfolgt die Ausführung der Abdichtung bis zur Sockeloberkante. Dazu sind zuvor Ausbrüche und Fehlstellen mit einer Breite und Tiefe von mehr als 5 mm mit z.B. webertec 933 zu schließen.

  7. 7. Zur Verfestigung und zur Staubbindung wird die Fläche mit weberprim 801 mit ca. 1:1 RT Wasser gemischt, grundiert.

  8. 8. Oberflächenprofilierte oder haufwerksporige Untergründe sind mit einer Füllspachtelung aus webertec Superflex D 24 , 3:1 RT mit Quarzsand (Körnung 0,1-0,5 mm) verschnitten, zu egalsieren.

  9. 9. Auftragen der reaktivabbindenden Abdichtung webertec Superflex D 24 mit einem Maurerquast.
     

  10. 10. Auftragen der reaktivabbindenden Abdichtung webertec Superflex D 24 mit der Spitzzahnkelle, anschließend wird die Fläche plangezogen.

  11. 11. Abdichtung des Sockelbereiches mit webertec Supflex D 24 bei zweischaliger Bauweise. Die Abdichtung wird im oberen Bereich an die Z-Dichtung angeschlossen. Die Kelleraussenabdichtung wird überlappend auf die durchgetrocknete Sockelabdichtung geführt.

  12. 12. Sockeldarstellung, zweischalig, mit aufgesetztem Klinker und angebundener Mauersperrbahn (Z-Abdichtung).

  13. 13. Bei vorgesehenem Putzsockel wird die Kellerwandabdichtung (Dickbeschichtung) im Bereich bis Oberkante Gelände ca. 20 cm überlappend auf die durchgetrocknete Sockelabdichtung geführt.

  14. 14. Auf die durchgetrocknete Sockelabdichtung erfolgt ein vollflächiger Spritzbewurf mit webersan 951 S

  15. 15. Auf den erhärteten Spritzbewurf weber.san 951 S wird der Sperrputz webersan 934 in einer Schichtdicke von ca. 15 mm aufgetragen, abgezogen und nach dem Anziehen abgerieben.