Ein kleiner Schritt für Erwachsene, ein großer für die Kinder

Der erste Kindergartentag ist ein großer und aufregender Moment für die Kinder – manchmal auch für einige Eltern. Damit sich die Kinder auch wirklich wohlfühlen in ihrem neuen „zu Hause“, ist es notwendig ihnen eine besondere Atmosphäre zu bieten. Bei einem Kindergartenprojekt wie in Lichtenau sind zusätzlich noch ein paar weitere Aspekte zu beachten.

Der Kindergarten in Lichtenau im Waldviertel war definitiv nicht mehr „up to date“. „Wegen Platznot und dem schon mäßigen Standard im bisherigen Kindergarten in Loiwein war dringend ein Neubau notwendig“, erklärt Bürgermeister Andreas Pichler. Die Standortwahl nahe der Volksschule erfolgte aufgrund der Bündelung von Ressourcen und des im Gemeindeeigentum befindlichen Grundstückes. Basis für die Neuplanung des Kindergartens stellt vorrangig die Richtlinien des niederösterreichischen Kindergartengesetzes KDG-Gesetz 2006 dar. Diese sind vorgegeben, aber die architektonische Gestaltung des Kindergartens und damit die Atmosphäre erwächst aus den Ideen des Architekten.

Dieser wurde mit einem Architekturwettbewerb ermittelt und den besten Entwurf brachte das Team von Bau.Media. rund um Baumeister Christian Lakner. „Modern, zeitgemäß, den heutigen Anforderungen mehr als gerecht werdend, energieeffizient und nachhaltig“, so wurde der fertige Kindergarten bei seiner Eröffnung von den Auftraggebern dann letztendlich beschrieben.

Neben den Bauvorschriften des Landes und den Vorgaben und Wünschen der Kindergartendirektorin Elisabeth Freudenthaler gab es noch einen weiteren wesentlichen Aspekt zu beachten. In dieser Gegend im Waldviertel kommt es zu einem erhöhten Auftreten von Radongas. „Radongas tritt aus dem Erdreich aus und eine Überkonzentration führt zu Gesundheitsschäden“, wie Ewald Steininger Leitung Technik/Bauchemie bei Saint-Gobain Weber Terranova GmbH erklärt: „Da der Kindergarten nicht unterkellert ist, besteht hier besonders die Gefahr von negativen gesundheitlichen Folgewirkungen.“ Kinder bewegen sich naturgemäß viel auf dem Boden. Egal ob in der Aula, in den Garderoben, Gruppenräumen, im höhlenartigen Spielbereich oder im Bewegungsraum. Daher war die Abdichtung zum Boden hin ein ganz wesentlicher Teil des Bauvorhabens.

Die Produkte waren daher bereits in der Ausschreibung vorgegeben. WEBERTEC 913 war für die Bodenabdichtung vorgesehen, für die Sockelabdichtung sollte WEBERTEC Superflex D24 verwendet werden.  Der Grund lag auf der Hand, wie Ewald Steininger erklärt: „Alle von uns verkauften Bauwerksabdichtungsprodukte sind radongasdicht geprüft.“ Aber es gab noch eine zweite wichtige Voraussetzung, wie Bauleiter Alois Schmid, Georg Fessl Gmbh sagt: „Das Hauptaugenmerk der ÖBA war, dass eine emissionsfreie Horizontalabdichtung (WEBERTEC 913) zur Ausführung kommt und durch die Selbstklebebahnen kann dies garantiert werden. Es entstehen laut Hersteller keine Austritte von Dämpfen, was bei einer herkömmlichen geflämmten Bitumenisolierung nicht gegeben ist.“

Ewald Steininger über die Verarbeitung durch Selbstklebebahnen: „Das ist ein weiterer USP von WEBERTEC 913 und das bietet Vorteile für den Planenden und den Ausführenden. Man benötigt keine offene Flamme, da die Produkte kalt verklebt werden.“ Alois Schmid zeigt sich äußerst zufrieden: „Wir haben WEBERTEC 913 zum ersten Mal verwendet und eine positive Erfahrung damit gemacht. Die Verarbeitung ist sehr einfach und rasch herzustellen.“ Die Sockelabdichtung WEBERTEC Superflex D24 hingegen kommt bei der Georg Fessl Gmbh nicht zum ersten Mal zum Einsatz. „Bei unseren Baustellen werden ca. 85% der Sockel-Abdichtungen mit diesem Material hergestellt.“ In Kombination ergaben die beiden Produkte die beste Lösung und damit den idealen Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen im Kindergarten Lichtenau.

Die ersten Schritte ins Leben sind für die Kinder ohnehin herausfordernd genug.