Einfaches und schnelles Vorgehen bei der Badezimmersanierung

Das moderne Badezimmer vereint Funktionalität und Ästhetik in individuell gestalteten Räumen. Der Einsatz von entsprechenden Verlegematerialien ermöglicht es, alte Nasszellen rationell in neu gestaltete Wohlfühloasen zu verwandeln. Dabei muss in vielen Fällen der alte Fliesenbelag nicht entfernt werden, sondern kann mit einem neuen, modernen Fliesenbelag überarbeitet werden. Das spart Zeit, reduziert die Staubbelastung und den Bauschutt.

Einfach & sicher zum Ziel

  1. Vorbereitung

    1. Haftungsmindernde Verunreinigungen auf der Oberfläche des alten Fliesenbelages sind sorgfältig zu entfernen. Fettige und ölige Bestandteile sind zu entfernen.

  2. 2. Eventuell ist ein Niveauausgleich oberhalb des alten Fliesenbelags notwendig. Dieser kann mit dem Ausgleichs- und Reparaturspachtel weberplan 818 ausgeführt werden. Die Verlegung der Wandfliesen kann bereits nach 5 Stunden erfolgen.

  3. 3. Auch Gestaltungselemente sind mit Fliesenbauplatten, die mit z.B. weberxerm 858 verklebt werden, realisierbar. 

  4. Verarbeitung

    1. Die Übergänge vom Niveauausgleich zum alten Fliesenbelag sind mit einer Gewebespachtelung aus z.B. weberxerm 858 zu versehen.

  5. 2. Tragfähige alte Fliesenbeläge werden zunächst mit weberprim 803  grundiert.

  6. 3. Feuchtigkeitsbeanspruchte Wandflächen z.B. im Duschbereich sind mit webertec 824 bzw. webertec 822 (in 2 Arbeitsgängen) und den zum Dichtsystem gehörenden Dichtbändern und Manschetten webertec 828 abzudichten.

  7. 4. Nach Trocknung der Ausgleichsschicht wird eine Kontaktschicht mit z.B. weberxerm 858 aufgespachtelt. Sofort danach wird mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45 - 60 ° ein gleichmäßiges Klebebett aufgezogen.

  8. 5. Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken.

  9. Verarbeitung Boden

    1. Alte  Zementestriche können, wenn nötig, mit z.B. weberplan 813-25 ausgeglichen werden. Diese Flächen werden vorher mit weberprim 801 grundiert.

  10. 2. Nach Trocknung der Ausgleichsschicht wird eine Kontaktschicht mit z.B. weberxerm 858 aufgespachtelt. Sofort danach wird mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45 - 60 ° ein gleichmäßiges Klebebett aufgezogen.

  11. 3. Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen.

  12. 4. Nach Aushärten des Fliesenklebers kann der gesamte fertige Belag (Wand und Boden) mit dem wasser- und schmutzabweisenden Fugenmörtelweberfug 875 bzw. 875 F oder der Schmalfuge weberfug 870 bzw. der Flexfuge weberfug 877 verfugt werden.

  13. 5. Anschluß- und Bewegungsfugen sind mit weberfug 881 elastisch zu verfugen. Bei Natursteinbelägen ist weberfug 883 einzusetzen.